Katze im Rasseprofil

Asian

Die Asian ist eine elegante, kurzhaarige Katzenrasse aus dem Vereinigten Königreich. Sie gehört zur Burmesen-Verwandtschaft und verbindet einen geschmeidigen Körperbau mit einem freundlichen, aufmerksamen Wesen.

AufmerksamIntelligentKontaktfreudigLebhaftMenschenbezogenVerspielt
Eine ältere Asian Katze liegt entspannt auf einem gemütlichen Sofa, während ihr Besitzer sie liebevoll streichelt.
Ein Moment der Zuneigung zwischen Mensch und Katze in einem harmonischen Zuhause.

Kurz einordnen

Tierart

Katze

Größe

Mittel

Lebenserwartung

12-16 Jahre

Steckbrief

Herkunftsland

Vereinigtes Königreich

Größe

Mittel

Schulterhöhe

23-28 cm

Gewicht

3-6 kg

Lebenserwartung

12-16 Jahre

Felltypen

Kurzhaar, Glatthaar

Farben

Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Schildpatt, Tabby, Silber

Seltenheitsgrad

Selten

Bilder von Asian

Beruhigende Untersuchung einer ruhigen Asian Katze durch eine einfühlsame Tierärztin in einer modernen Praxis.
Eine freundliche Tierärztin führt eine sanfte Untersuchung bei einer Asian Katze durch, während der Besitzer beruhigend zur Seite steht.
Ein gesunder, freundlicher Asian sitzt entspannt neben seinem Besitzer in einer gut beleuchteten modernen Wohnung.
Ein harmonisches Zusammensein zwischen Mensch und Tier in einem vertrauensvollen Umfeld.
Ein neugieriges Asian Katzen Kitten erkundet seine neue Wohnung mit liebevoller Familie im Hintergrund.
Ein junges Asian Katzen Kitten entdeckt sein neues, sicheres Zuhause und wird von seiner liebevollen Familie begleitet.

Charakter

Die Asian ist in der Regel eine aufgeschlossene, menschenbezogene und elegante Katze mit lebhaftem Wesen. Sie gilt oft als aufmerksam, verspielt und kontaktfreudig, kann aber je nach individueller Prägung auch sensible oder anspruchsvolle Seiten zeigen.

AufmerksamIntelligentKontaktfreudigLebhaftMenschenbezogenVerspielt
Verspieltheit4/5
Wachsamkeit4/5
Trainierbarkeit4/5
Kinderfreundlichkeit4/5
Energielevel4/5

Erziehbarkeit

Meist gut ansprechbar für Katzenmaßstäbe, besonders bei positiver Verstärkung, festen Routinen und früher Gewöhnung an Regeln. Die Rasse wirkt häufig intelligent und lernfreudig, kann aber auch eigenständig sein und reagiert eher auf freundliche Konsequenz als auf Druck.

Jagdtrieb

Oft deutlich vorhanden. Spielerisches Jagen, Lauern und Verfolgen von bewegten Objekten ist meist ausgeprägt, weshalb interaktive Spiele und geeignete Auslastung im Alltag wichtig sein können.

Alleinbleiben

Nur bedingt gern. Viele Asians sind recht sozial und möchten regelmäßig Kontakt zu Menschen oder passenden Katzenpartnern. Kürzere, gut aufgebaute Alleinphasen sind oft machbar, längere und häufige Isolation kann je nach Individuum zu Unruhe oder Unterforderung führen.

Wie stark eine Asian Nähe sucht, mit Kindern zurechtkommt oder neue Situationen akzeptiert, hängt neben der rassetypischen Veranlagung auch von Sozialisation, Alltag, Beschäftigung und Charakter des einzelnen Tieres ab. Aussagen zur Eignung sind daher immer als Tendenzen und nicht als Garantie zu verstehen.

Alltag & Haltung

Familie

Als Familienkatze oft gut vorstellbar, wenn sie respektvoll behandelt wird, Rückzugsorte hat und Kinder einen ruhigen Umgang lernen. In sehr hektischen Haushalten oder bei wenig Beschäftigung kann sie sich jedoch schneller gestresst oder unterfordert fühlen. Die Eignung sollte daher immer anhand des individuellen Temperaments beurteilt werden.

Wohnung

Ja

Anfänger

Für motivierte Anfänger häufig gut geeignet, weil die Rasse oft sozial und lernfreudig ist. Gleichzeitig braucht sie meist Aufmerksamkeit, Beschäftigung und ein gutes Gespür für Bedürfnisse und Körpersprache. Wer eine sehr unabhängige, anspruchslose Katze erwartet, könnte mit einer Asian eher gefordert sein.

Bewegungsbedarf

Eher erhöht für eine Wohnungskatze. Tägliche Spielphasen, Kletter und Beobachtungsmöglichkeiten sowie mentale Auslastung sind meist wichtig, damit die Katze ausgeglichen bleibt.

Hitzeverträglichkeit

In der Regel mittel bis gut, sofern jederzeit Schatten, frisches Wasser und kühle Rückzugsorte vorhanden sind. Extreme Hitze belastet aber auch diese Rasse und sollte vermieden werden.

Kälteverträglichkeit

Eher mittel. In warmem Wohnumfeld meist unproblematisch, bei kühler Zugluft oder niedrigen Außentemperaturen jedoch weniger robust als dichter behaarte Katzen.

Reisetauglichkeit

Abhängig von Gewöhnung und Charakter. Gut sozialisierte, sicher transportierte Tiere können sich an Fahrten und neue Umgebungen gewöhnen, viele Katzen bevorzugen aber konstante Routinen und reagieren auf häufiges Reisen mit Stress.

Sozialverhalten

Menschen

Oft sehr zugewandt und interessiert an den Bezugspersonen. Viele Asians suchen Nähe, folgen Menschen im Alltag und möchten eingebunden werden, brauchen dabei aber auch Phasen der Ruhe.

Kinder

Häufig bei ruhigen, katzenerfahrenen Kindern gut integrierbar. Wichtig sind Rückzugsmöglichkeiten, beaufsichtigter Kontakt und ein respektvoller Umgang, da auch eine freundliche Katze auf grobes Verhalten sensibel reagieren kann.

Andere Tiere / Hunde

Mit katzenfreundlichen Hunden und sorgfältiger, langsamer Gewöhnung teils gut möglich. Entscheidend sind das Temperament beider Tiere, Management im Haushalt und ausreichend sichere Rückzugsräume für die Katze.

Pflege

Pflegeart

Kurzhaarpflege

Pflegeintervall

1-2x pro Woche

Fellpflege

Gering

Haaren

Mittel

Sabbern

Sehr gering

Pflegeaufwand

Gering

  • Augenbereich bei Bedarf reinigen
  • Fell bürsten
  • Krallen kontrollieren
  • Lose Haare entfernen
  • Ohren kontrollieren
  • Zähne pflegen
  • Das kurze, feine Fell benötigt meist nur wenig Pflege.
  • Krallen sollten besonders bei Wohnungskatzen regelmäßig überprüft werden.
  • Regelmäßige Zahnpflege unterstützt die allgemeine Maulhygiene.
  • Während des Fellwechsels kann häufigeres Bürsten sinnvoll sein.
KatzenzahnbürsteKrallenscherePflegehandschuhWeiche Bürste

Ernährung & Kalorien

Eine ausgewogene, proteinreiche Katzennahrung passend zu Alter, Gewicht und Aktivität ist für die Asian geeignet. Die Futtermenge sollte an Körperzustand und Lebensphase angepasst werden. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein. Leckerlis nur in Maßen geben und die tägliche Gesamtenergiemenge berücksichtigen.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
3 kgAktiv210 kcal
3 kgInaktiv150 kcal
3 kgNormal180 kcal
4 kgAktiv260 kcal
4 kgInaktiv180 kcal
4 kgNormal220 kcal
5 kgAktiv300 kcal
5 kgInaktiv210 kcal
5 kgNormal250 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung

  • Intelligenzspielzeug
  • Interaktives Spielen mit Federangel
  • Kletter- und Beobachtungsmöglichkeiten
  • Kurze tägliche Spieleinheiten
  • Suchspiele mit Futter oder Spielzeug

Geschichte der Asian

Die Asian entstand im Vereinigten Königreich aus Zuchtlinien rund um die Burmakatze. Ausgangspunkt waren Würfe, in denen kurzhaarige Katzen ohne das typische Burmesen-Zeichnungsmuster fielen. Aus diesen Tieren entwickelte sich eine eigene Zuchtrichtung mit dem Ziel, den burmesenähnlichen Typ mit einer größeren Farb- und Musterpalette zu erhalten.

Die Rasse wird je nach Verband unterschiedlich eingeordnet. Innerhalb der sogenannten Asian Group gehören auch Varianten wie Burmilla und Tiffanie zu verwandten Zuchtprogrammen. Insgesamt ist die Asian vor allem im Vereinigten Königreich bekannt geblieben und international vergleichsweise selten.

  1. 1981

    Im Vereinigten Königreich fiel aus einer geplanten Verpaarung von Burmakatze und Chinchilla-Perser der Wurf, aus dem die Burmilla hervorging; daraus entwickelten sich später auch weitere Linien der Asian Group.

  2. Aus burmesenahen Zuchtprogrammen im Vereinigten Königreich wurde die Asian als kurzhaarige Variante mit breiterer Farb- und Musterpalette aufgebaut.

  3. Verschiedene Katzenverbände fassten Asian, Burmilla und verwandte Varianten in einer gemeinsamen Asian Group oder in eng verbundenen Standards zusammen.

Gesundheit

Tierarztkosten: Mittel

Die Asian gilt insgesamt als eher robuste Katzenrasse. Da sie aus Linien mit Nähe zur Burmakatze hervorgegangen ist, können einzelne erblich beeinflusste Gesundheitsrisiken relevant sein. Wichtig sind eine ausgewogene Ernährung, Gewichtskontrolle, regelmäßige Vorsorge und die Beobachtung von Augen, Zähnen und Stoffwechsel.

Bei guter Haltung, passender Ernährung und regelmäßiger tierärztlicher Begleitung wird häufig eine gute Lebenserwartung erreicht. Der Gesundheitsverlauf kann durch individuelle Veranlagung und mögliche rassetypische Risiken beeinflusst werden.

Diabetes mellitus

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei verwandten Linien dieser Rasse wird ein mögliches erhöhtes Risiko für Stoffwechselstörungen beschrieben. Übergewicht kann die Entwicklung begünstigen.

Prävention: Auf schlanke Körperkondition achten, energiebewusste Fütterung wählen und Bewegungsanreize im Alltag fördern.

Hypokaliämie

MittelGenetisches Risiko: Ja

In burmanahen Katzenlinien ist ein erblich beeinflusstes Risiko für niedrige Kaliumwerte bekannt. Dies kann mit allgemeiner Schwäche oder reduzierter Belastbarkeit einhergehen.

Prävention: Zuchtlinien mit bekannter Belastung sorgfältig prüfen und bei Auffälligkeiten frühzeitig tierärztlich abklären lassen.

Zahnerkrankungen

MittelGenetisches Risiko: Nein

Wie bei vielen Katzen können Zahnstein, Zahnfleischreizungen und andere Maulhöhlenprobleme auftreten. Eine frühe Erkennung erleichtert die Betreuung.

Prävention: Regelmäßige Zahnkontrollen, zahngesunde Fütterungsstrategien und bei Eignung behutsame Zahnpflege zu Hause unterstützen die Vorsorge.

Adipositas

MittelGenetisches Risiko: Nein

Bei Wohnungshaltung und geringer Bewegung kann eine Gewichtszunahme entstehen. Übergewicht kann die allgemeine Gesundheit belasten und weitere Risiken fördern.

Prävention: Portionen kontrollieren, Leckerchen begrenzen und tägliche Aktivität durch Spiel und Umweltanreize fördern.

Augenirritationen

NiedrigGenetisches Risiko: Nein

Gelegentlich können Reizungen oder vermehrter Tränenfluss vorkommen. Solche Befunde sind unspezifisch, sollten aber bei anhaltendem Auftreten beobachtet werden.

Prävention: Augenpartie sauber halten, Reizstoffe in der Umgebung vermeiden und Veränderungen zeitnah kontrollieren lassen.

  • Gewichtszunahme bei geringer Aktivität
  • Stoffwechsel
  • Zähne und Zahnfleisch
  • Bei familiärer Vorbelastung können Blutuntersuchungen zur Einschätzung von Stoffwechselwerten und Elektrolyten sinnvoll sein.
  • Das Körpergewicht regelmäßig dokumentieren und Fütterung sowie Aktivität bei Bedarf tierärztlich abstimmen.
  • Jährliche Vorsorgeuntersuchungen mit Kontrolle von Gewicht, Zähnen und allgemeinem Gesundheitszustand einplanen.
  • Zahnstatus in die Routinevorsorge aufnehmen und bei Bedarf professionelle Zahnbeurteilungen durchführen lassen.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für die Asian kann je nach Budget ein Vollschutz oder mindestens eine OP-Versicherung sinnvoll sein.

Die Asian ist eine mittelgroße, aktive und meist bewegliche Katzenrasse. Durch ihr Aktivitätsniveau können unfallbedingte Behandlungen oder operative Eingriffe relevant werden. Hinzu kommen mögliche rassetypische Gesundheitsprobleme, die diagnostische Maßnahmen, regelmäßige tierärztliche Betreuung oder Operationen nach sich ziehen können. Ein Vollschutz kann laufende Behandlungen und Diagnostik besser abdecken, während eine OP-Versicherung vor allem hohe Einmalkosten bei chirurgischen Eingriffen abfedern kann.

  • Aktive Katzen können ein erhöhtes Risiko für Verletzungen und daraus entstehende Behandlungskosten haben.
  • Bei möglichen Atemwegs-, Zahn- oder Stoffwechselproblemen können wiederkehrende tierärztliche Kosten entstehen.
  • Diagnostik wie Blutuntersuchungen, Bildgebung oder weiterführende Abklärungen kann schnell kostenintensiv werden.
  • Operationen, Narkose und Nachsorge können auch bei Katzen mittlerer Größe spürbare Einmalkosten verursachen.
  • Abklärungen bei Atemwegs- oder Herzproblemen können mehrere Untersuchungen und Kontrolltermine erfordern.
  • Bei chronischen Beschwerden können Medikamente, Verlaufskontrollen und Labordiagnostik laufende Ausgaben verursachen.
  • Chirurgische Eingriffe nach Verletzungen oder akuten Erkrankungen können hohe Einzelkosten verursachen.
  • Wiederkehrende Kosten können durch Zahnbehandlungen oder Entzündungen im Maulbereich entstehen.
  • Auf eine ausreichende Erstattung für Operationen inklusive Narkose und stationärer Versorgung achten.
  • Ein Tarif mit Leistungen für Diagnostik, Medikamente und Nachbehandlungen kann bei möglichen chronischen oder wiederkehrenden Beschwerden hilfreich sein.
  • Ein Tarif ohne sehr enge Begrenzungen bei jährlichen Leistungen kann bei unerwartet höheren Tierarztkosten vorteilhaft sein.
  • Wartezeiten, Selbstbeteiligung und Ausschlüsse für rassetypische Erkrankungen sollten vor Abschluss genau geprüft werden.
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