Katze im Rasseprofil

Ashera

Die Ashera ist eine sehr seltene und umstrittene Katzenbezeichnung für besonders große, exotisch wirkende Hauskatzen. Sie wurde vor allem als luxuriöse Designerkatze vermarktet und gilt nicht als etablierte, international anerkannte Katzenrasse.

AktivAnspruchsvollAuffälligIntelligentMenschenbezogenNeugierig
Ein neugieriges Ashera Kitten erkundet sein neues Zuhause mit liebevoller Familie im Hintergrund.
Ein Ashera Kitten entdeckt seine sichere und freundliche Umgebung.

Kurz einordnen

Tierart

Katze

Größe

Gross

Lebenserwartung

12-18 Jahre

Steckbrief

Herkunftsland

USA

Größe

Gross

Schulterhöhe

30-40 cm

Gewicht

8-15 kg

Lebenserwartung

12-18 Jahre

Felltypen

Kurzhaar

Farben

Goldbraun, Creme, Braun, Schwarz, Gefleckt, Getupft

Seltenheitsgrad

Selten

Bilder von Ashera

Eine Ashera Katze wird von einer freundlichen Tierärztin auf einem Untersuchungstisch in einer modernen Tierarztpraxis untersucht.
Die freundliche Tierärztin untersucht die ruhige Ashera Katze mit einem Stethoskop.
Ein gesunder Ashera sitzt entspannt neben seinem Besitzer in einer modernen Wohnung und strahlt Vertrauen aus.
Ein gesunder Ashera genießt Zeit mit seinem Besitzer in einer modernen, natürlichen Umgebung.
Eine ältere Ashera Katze genießt die Zuneigung ihres Besitzers auf einem gemütlichen Sofa in einem warmen und sicheren Zuhause.
Eine entspannte Ashera Katze, umgeben von liebevoller Aufmerksamkeit in ihrem vertrauten Zuhause.

Charakter

Die Ashera wird meist als sehr große, aktive und auffällige Katze mit wachem Interesse an ihrer Umgebung beschrieben. Sie gilt häufig als menschenbezogen, intelligent und bewegungsfreudig, kann aber je nach individueller Prägung auch sensibel oder anspruchsvoll im Alltag sein.

AktivAnspruchsvollAuffälligIntelligentMenschenbezogenNeugierig
Verspieltheit5/5
Wachsamkeit4/5
Trainierbarkeit4/5
Kinderfreundlichkeit3/5
Energielevel5/5

Erziehbarkeit

Oft lernfreudig und geistig gut auslastbar, besonders bei positiver Verstärkung und klaren Routinen. Im Vergleich zu vielen anderen Katzen kann sie kooperativer wirken, bleibt aber eine Katze mit eigenem Kopf und individueller Tagesform.

Jagdtrieb

In der Regel deutlich vorhanden. Bewegte Reize, kleine Tiere und interaktive Beute Spiele können starkes Interesse auslösen, weshalb kontrollierte Beschäftigung und passende Rückzugs sowie Spielmöglichkeiten wichtig sind.

Alleinbleiben

Längere Phasen ohne Beschäftigung werden oft schlecht toleriert, vor allem bei sehr menschenbezogenen oder unterforderten Tieren. Kürzere Zeiten sind individuell möglich, doch Beschäftigung, Struktur und ausreichend Umweltreize sind wichtig.

Da die Ashera keine breit etablierte und einheitlich anerkannte Katzenrasse ist, können Charakter, Verhalten und Bedürfnisse individuell stark variieren. Aussagen sind daher als vorsichtige Orientierung zu verstehen und keine Garantie für das Verhalten eines einzelnen Tieres.

Alltag & Haltung

Familie

Als Familienkatze kann sie geeignet sein, wenn ausreichend Platz, Beschäftigung und ein respektvoller Umgang vorhanden sind. Für Familien mit sehr kleinen Kindern ist sie nicht automatisch die unkomplizierteste Wahl, da Temperament, Größe und Sensibilität eine gute Anleitung im Umgang erfordern.

Wohnung

Ja

Anfänger

Nur eingeschränkt für Anfänger geeignet. Wer noch keine Katzenerfahrung hat, sollte Zeit für Beschäftigung, Umweltgestaltung und das Lesen feiner Körpersignale mitbringen. Bei passender Beratung und realistischen Erwartungen kann die Haltung gelingen, sie gilt aber eher als anspruchsvoll als als pflegeleicht.

Bewegungsbedarf

Hoch. Sinnvoll sind tägliche Spielphasen, Klettermöglichkeiten, Intelligenzspiele und abwechslungsreiche Umgebung. Je nach Tier kann auch gesicherter Außenbereich oder ein sehr gut ausgestatteter Innenbereich wichtig sein.

Hitzeverträglichkeit

Eher mittel. Kurzhaarige Tiere kommen oft besser mit Wärme zurecht als langhaarige Katzen, dennoch sollten Schatten, frisches Wasser und kühle Rückzugsorte immer verfügbar sein.

Kälteverträglichkeit

Eher gering bis mittel. In kühler Umgebung braucht sie geschützte, warme Liegeplätze; ungesicherte Kältebelastung ist besonders bei reiner Wohnungshaltung nicht ideal.

Reisetauglichkeit

Individuell unterschiedlich. Selbstbewusste und gut gewöhnte Tiere können Reisen besser verkraften, viele Katzen reagieren jedoch empfindlich auf Ortswechsel, Transport und neue Reize. Frühzeitiges Training mit Transportbox und festen Abläufen kann helfen.

Sozialverhalten

Menschen

Oft aufmerksam und bezogen auf vertraute Menschen, dabei mitunter anhänglich, aber nicht immer dauerhaft verschmust. Gegenüber Fremden kann sie je nach Temperament offen, reserviert oder zunächst beobachtend reagieren.

Kinder

Mit ruhigen, katzenerfahrenen Kindern häufig gut möglich, sofern Rückzugsorte respektiert werden. Für hektische oder grobmotorische Haushalte ist sie nicht automatisch ideal, da Überforderung oder Abwehrverhalten individuell auftreten können.

Andere Tiere / Hunde

Nicht zutreffend, da es sich um eine Katzenrasse handelt.

Pflege

Pflegeart

Kurz bis mittellang

Pflegeintervall

2-3x pro Woche

Fellpflege

Mittel

Haaren

Mittel

Sabbern

Gering

Pflegeaufwand

Mittel

  • Augen auf Verschmutzungen kontrollieren
  • Fell regelmäßig bürsten
  • Krallen kontrollieren und bei Bedarf kürzen
  • Ohren kontrollieren und bei Bedarf reinigen
  • Zähne regelmäßig pflegen
  • Aufgrund der Größe und Aktivität profitieren viele Tiere von regelmäßiger Beschäftigung, damit die Fellpflege leichter toleriert wird.
  • Sanfte Gewöhnung an Bürste, Krallenschere und Zahnpflege erleichtert die Routinepflege.
  • Während des Fellwechsels kann häufigeres Bürsten sinnvoll sein.
KammKrallenschereWeiche BürsteZahnbürste für Katzen

Ernährung & Kalorien

Eine Ashera ist eine große, aktive Katze und profitiert in der Regel von hochwertigem, proteinreichem Katzenfutter mit angepassten Portionen. Die Futtermenge sollte an Gewicht, Alter und Aktivitätsniveau orientiert werden. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein. Leckerlis nur in Maßen geben und die tägliche Gesamtenergiemenge berücksichtigen.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
8 kgAktiv380 kcal
8 kgInaktiv260 kcal
8 kgNormal320 kcal
10 kgAktiv440 kcal
10 kgInaktiv300 kcal
10 kgNormal370 kcal
12 kgAktiv500 kcal
12 kgInaktiv340 kcal
12 kgNormal420 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung

  • Apportier- und Suchspiele
  • Beobachtungsplätze am Fenster
  • Intelligenzspielzeuge und Fummelbretter
  • Interaktives Spiel mit Federangel
  • Kletter- und Springmöglichkeiten

Geschichte der Ashera

Die Bezeichnung **Ashera** wurde in den USA für eine besonders exklusive, große und exotisch aussehende Katze bekannt. Vermarktet wurde sie als seltene Luxuskatze mit angeblich besonderer Abstammung.

In der Fachwelt ist die Ashera jedoch **nicht als eigenständige, anerkannte Katzenrasse etabliert**. Die Bezeichnung wurde vor allem durch kommerzielle Vermarktung bekannt, und es gab früh Zweifel an der behaupteten Eigenständigkeit. In Berichten und Untersuchungen wurde die Ashera wiederholt mit bereits existierenden Zuchtlinien, insbesondere der **Savannah-Katze**, in Verbindung gebracht.

Heute gilt die Ashera vor allem als **umstrittene Handelsbezeichnung** und nicht als klar abgegrenzte Rasse mit gesichertem, unabhängig dokumentiertem Zuchtstandard.

  1. 2006

    Die Bezeichnung Ashera wird in den USA durch die Vermarktung als exklusive Designerkatze international bekannt.

  2. 2008

    Öffentliche Berichte und Untersuchungen stellen die behauptete Eigenständigkeit der Ashera infrage und bringen sie mit Savannah-Katzen in Verbindung.

  3. Die Ashera setzt sich in der internationalen Katzenzucht nicht als offiziell anerkannte, eigenständige Rasse durch.

Gesundheit

Tierarztkosten: Hoch

Zur unter dem Namen Ashera vermarkteten Katze liegen keine verlässlich abgegrenzten, einheitlichen rassespezifischen Gesundheitsdaten vor. Da sie häufig als Hybrid- oder Designerkatze beschrieben wird, können Gesundheitsrisiken je nach tatsächlicher genetischer Zusammensetzung variieren. Sinnvoll sind eine sorgfältige allgemeine Gesundheitsvorsorge, Gewichtskontrolle sowie regelmäßige Überprüfung von Herz, Nieren, Zähnen und Bewegungsapparat.

Die Lebenserwartung kann stark von Herkunft, Zuchtlinie, Haltung, Ernährung und tierärztlicher Vorsorge abhängen. Bei guter Betreuung ist eine mehrjährige bis langfristige Lebenserwartung möglich, belastbare rassespezifische Angaben sind jedoch unsicher.

Hypertrophe Kardiomyopathie

HochGenetisches Risiko: Ja

Herzerkrankungen können bei verschiedenen Katzenlinien vorkommen. Bei einer uneinheitlich beschriebenen Rassezusammensetzung kann ein mögliches erbliches Risiko nicht ausgeschlossen werden.

Prävention: Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen, bei Auffälligkeiten kardiologische Abklärung und verantwortungsvolle Zuchtauswahl.

Progressive Retinaatrophie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Erbliche Augenerkrankungen können bei bestimmten Katzenpopulationen vorkommen. Das Risiko kann je nach tatsächlicher Abstammung unterschiedlich sein.

Prävention: Augenuntersuchungen im Rahmen der Vorsorge und Zuchteinsatz nur mit nachvollziehbarer Gesundheitsdokumentation.

Polyzystische Nierenerkrankung

HochGenetisches Risiko: Ja

Nierenerkrankungen mit möglichem genetischem Hintergrund sind bei einigen Katzenlinien bekannt. Bei nicht klar standardisierten Designer- oder Hybridkatzen ist eine pauschale Einordnung nur eingeschränkt möglich.

Prävention: Regelmäßige Kontrollen der Nierenwerte, ausreichende Flüssigkeitsaufnahme fördern und auf transparente Herkunft achten.

Zahn- und Zahnfleischprobleme

MittelGenetisches Risiko: Nein

Katzen können zu Zahnstein, Gingivitis und weiteren Maulhöhlenproblemen neigen. Eine konsequente Dentalvorsorge kann das Risiko verringern.

Prävention: Regelmäßige Zahnkontrollen, angepasste Zahnpflege und frühzeitige Entfernung von Zahnstein nach tierärztlicher Empfehlung.

Übergewicht mit Folgeproblemen

MittelGenetisches Risiko: Nein

Bei großen oder wenig ausgelasteten Katzen kann Übergewicht entstehen, was Gelenke, Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel zusätzlich belasten kann.

Prävention: Bedarfsgerechte Fütterung, ausreichende Bewegung und regelmäßige Gewichtskontrollen.

  • Bewegungsunterforderung
  • Hitze
  • Stress durch Haltungswechsel
  • Auf angemessene Bewegung, Beschäftigung und kontrollierte Energiezufuhr achten, um Übergewicht vorzubeugen.
  • Bei auffälliger Atmung, reduzierter Belastbarkeit oder Herzgeräuschen eine weiterführende kardiologische Untersuchung erwägen.
  • Bei unklarer Abstammung auf eine möglichst vollständige Gesundheitsdokumentation der Elterntiere und Voruntersuchungen achten.
  • Jährliche allgemeine Gesundheitsuntersuchungen mit Gewichtskontrolle und Beurteilung von Herz, Zähnen und Nieren einplanen.
  • Zahnstatus regelmäßig kontrollieren lassen und Zahnpflege in den Alltag integrieren.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für die Ashera kann je nach Budget ein Vollschutz oder mindestens eine OP-Versicherung sinnvoll sein.

Die Ashera gilt als große, aktive und eher seltene Katzenrasse. Bei größeren und bewegungsfreudigen Katzen können Verletzungen, diagnostische Abklärungen und operative Eingriffe mit höheren Kosten verbunden sein. Da bei seltenen Rassen zudem Behandlungen in spezialisierten Praxen oder Kliniken erforderlich werden können, kann ein breiter Versicherungsschutz helfen, typische Gesundheits- und OP-Kosten besser abzufedern.

  • Bei seltenen Rassen können Abklärungen und Behandlungen in spezialisierten Einrichtungen notwendig werden.
  • Das hohe Aktivitätsniveau kann das Risiko für Verletzungen und unfallbedingte Behandlungen erhöhen.
  • Die große Körpergröße kann Diagnostik, Narkose und operative Eingriffe verteuern.
  • Neben Operationen können auch bildgebende Verfahren, Labordiagnostik und Nachsorge spürbare Kosten verursachen.
  • Operationen nach Verletzungen können durch Narkose, Bildgebung und Nachsorge kostenintensiv werden.
  • Orthopädische oder bewegungsbedingte Beschwerden können wiederholte Untersuchungen und Therapien erfordern.
  • Spezialisierte Diagnostik in einer Tierklinik kann bei unklaren Beschwerden hohe Einzelkosten verursachen.
  • Stationäre Behandlungen und aufwendige Nachsorge können die Gesamtkosten eines Krankheitsfalls deutlich erhöhen.
  • Auf Wartezeiten, Jahreshöchstgrenzen und mögliche Einschränkungen bei rassespezifischen Erkrankungen sollte geachtet werden.
  • Darauf achten, dass auch Diagnostik wie Röntgen, Ultraschall oder Laboruntersuchungen mitversichert ist.
  • Ein Tarif mit Erstattung für Operationen einschließlich Narkose, Voruntersuchungen und Nachbehandlung kann sinnvoll sein.
  • Leistungen für stationäre Aufenthalte in einer Tierklinik können bei komplizierten Fällen hilfreich sein.
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