Hund im Rasseprofil

Tiroler Bracke

Die Tiroler Bracke ist ein österreichischer Laufhund, der vor allem für die Jagd in alpinem Gelände gezüchtet wurde. Sie gilt als ausdauernd, spurlaut und trittsicher und wird bis heute überwiegend jagdlich geführt.

AusdauerndFreundlichJagdfreudigRobustSelbstständigSpursicher
Ein freundlicher Tiroler Bracke Hund liegt entspannt neben einem Kind im Wohnzimmer, während die Eltern im Hintergrund eine sichere Familienatmosphäre schaffen.
Der ruhige Alltag mit Hund und Kind vermittelt Nähe, Vertrauen und ein harmonisches Familienleben.

Kurz einordnen

Tierart

Hund

Größe

Mittel

Lebenserwartung

10-14 Jahre

Steckbrief

Herkunftsland

Österreich

Größe

Mittel

Schulterhöhe

42-50 cm

Gewicht

15-22 kg

Lebenserwartung

10-14 Jahre

Felltypen

Kurzhaar, Dicht

Farben

Rot, Schwarz rot, Hirschrot, Rot mit weißem Brustfleck

FCI-Gruppe

Gruppe 6

FCI-Standard

Nr. 68

Seltenheitsgrad

Selten

Bilder von Tiroler Bracke

Tiroler Bracke mit leicht verbundenem Pfotenverband liegt ruhig auf einer Decke, während der Besitzer daneben erleichtert wirkt.
Der Hund erholt sich ruhig in der Wohnung, während sein Halter nach der Erstversorgung sichtbar aufatmet.
Ein Tiroler Bracke Hund sitzt sicher angeschnallt auf der Rückbank eines Autos, während der Besitzer ruhig fährt.
Sicher unterwegs: Der Hund reist angeschnallt auf der Rückbank, während der Fahrer konzentriert bleibt.
Ein Tiroler Bracke Hund sitzt ruhig neben seinem Besitzer am Küchentisch, während Versicherungsunterlagen und ein Laptop mit Vergleichsseite auf eine Hundekrankenversicherung hinweisen.
Der Blick auf Unterlagen und Laptop zeigt die Vorbereitung auf den Vergleich von Versicherungslösungen für den Hund.

Charakter

Die Tiroler Bracke ist ein ausdauernder, arbeitsfreudiger und spurlauter Jagdhund mit freundlichem, oft ausgeglichenem Wesen im vertrauten Umfeld. Sie gilt als robust, bewegungsfreudig und eng an ihre Bezugsperson gebunden, bringt aber meist einen deutlichen Jagdtrieb und eigenständige Entscheidungsfreude mit.

AusdauerndFreundlichJagdfreudigRobustSelbstständigSpursicher
Verspieltheit3/5
Wachsamkeit3/5
Trainierbarkeit3/5
Kinderfreundlichkeit4/5
Bellfreude3/5
Energielevel5/5
Sozialverhalten Hunde4/5

Erziehbarkeit

Mit klarer, fairer und konsequenter Führung ist die Tiroler Bracke gut ansprechbar, arbeitet jedoch nicht immer mit dem gleichen Gefallen wollen wie stark menschenorientierte Begleithunderassen. Ihre jagdliche Passion und Selbstständigkeit können die Erziehung anspruchsvoller machen, besonders beim Rückruf und in ablenkungsreicher Umgebung.

Wachtrieb

Ein gewisser Wachinstinkt ist vorhanden, meist ohne dass die Rasse zu den klassischen Schutzhunden zählt. Sie meldet Ungewöhnliches oft zuverlässig, ist aber in erster Linie für die jagdliche Arbeit gezüchtet.

Jagdtrieb

Der Jagdtrieb ist in der Regel deutlich ausgeprägt. Die Tiroler Bracke wurde für die Spur und Jagdarbeit selektiert, weshalb Wildgerüche und Bewegungsreize häufig eine hohe Bedeutung haben.

Alleinbleiben

Das Alleinbleiben sollte behutsam aufgebaut werden. Viele Vertreter können nach Training für angemessene Zeitspannen allein bleiben, dauerhaft lange Alleinzeiten passen aber oft schlecht zu einer aktiven, menschenbezogenen und arbeitsfreudigen Rasse.

Als spezialisierter Lauf- und Jagdhund braucht die Tiroler Bracke in der Regel viel Bewegung, Nasenarbeit und eine sinnvolle Beschäftigung. Ihre Eignung als reiner Stadt- oder Sofahund ist häufig eingeschränkt. Freundlichkeit im Alltag bedeutet nicht automatisch leichte Abrufbarkeit in wildreichem Gebiet.

Alltag & Haltung

Familie

Mit passender Auslastung, guter Erziehung und ausreichend Platz kann die Tiroler Bracke ein angenehmer Familienhund sein. Für sehr ruhige Haushalte oder Familien ohne Zeit für Bewegung und Nasenarbeit ist sie meist weniger geeignet. Der ausgeprägte Jagdtrieb sollte im Familienalltag realistisch eingeplant werden.

Wohnung

Nein

Anfänger

Für Anfänger ist die Rasse eher nur bedingt geeignet. Wer noch wenig Hundeerfahrung hat, kann mit Jagdtrieb, Bewegungsbedarf und eigenständigem Arbeiten schnell an Grenzen stoßen. Mit sehr guter Vorbereitung, Unterstützung durch kompetentes Training und einer passenden Lebenssituation kann es funktionieren, pauschal als einfache Anfängerrasse gilt sie jedoch nicht.

Bewegungsbedarf

Sehr hoch. Die Tiroler Bracke braucht tägliche ausgedehnte Bewegung sowie geistige Auslastung, insbesondere Nasenarbeit, Suchspiele oder jagdnahe Beschäftigung. Reine Kurzrunden reichen in der Regel nicht aus.

Hitzeverträglichkeit

Mittel. Bei Wärme sollte Belastung angepasst werden, da ausdauernde Arbeit und dichtes Aktivitätsniveau den Hund fordern können. Kühlere Tageszeiten und ausreichend Wasser sind wichtig.

Kälteverträglichkeit

Gut. Die Rasse gilt allgemein als wetterfest und robust, insbesondere für Bewegung in rauerem Gelände. Individuelle Unterschiede und Alter sollten dennoch berücksichtigt werden.

Reisetauglichkeit

Bei früher Gewöhnung und ausreichender Auslastung oft ordentlich, aber nicht jeder Vertreter ist für langes ruhiges Warten oder häufige enge Ortswechsel ideal. Vor Reisen helfen Training, Pausen und ein verlässliches Sicherheitsmanagement.

  • Begleithund
  • Familienhund
  • Jagdhund

Sozialverhalten

Menschen

Gegenüber vertrauten Menschen meist freundlich und anhänglich, bei Fremden oft sachlich bis reserviert, ohne zwingend misstrauisch zu sein. Eine gute Sozialisierung unterstützt ein sicheres Auftreten im Alltag.

Kinder

Mit respektvollen Kindern kann die Tiroler Bracke gut zurechtkommen, besonders wenn sie sinnvoll ausgelastet ist. Wie bei jedem Hund sollten Begegnungen beaufsichtigt und Rückzugsmöglichkeiten gegeben werden.

Andere Hunde

Häufig sozial verträglich, besonders bei guter Gewöhnung und angemessenem Management. Im Kontakt mit anderen Hunden zeigt sich oft ein solides Sozialverhalten, dennoch sind individuelle Unterschiede und jagdliche Erregungslagen zu beachten.

Pflege

Pflegeart

Kurzhaar

Pflegeintervall

1-2x pro Woche

Fellpflege

Gering

Haaren

Mittel

Sabbern

Gering

Pflegeaufwand

Gering

  • Fell regelmäßig bürsten
  • Krallen regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf kürzen
  • Ohren nach Einsätzen im Gelände kontrollieren und reinigen
  • Pfoten auf Schmutz, kleine Verletzungen und Fremdkörper prüfen
  • Zähne mehrmals pro Woche pflegen
  • Baden ist nur bei stärkerer Verschmutzung nötig.
  • Das kurze, dichte Fell ist pflegeleicht, sollte aber regelmäßig von losen Haaren befreit werden.
  • Hängende Ohren sollten besonders nach Spaziergängen in Wald und Feld kontrolliert werden.
  • Nach aktiven Touren sollten Pfoten, Ballen und Zwischenzehenbereiche überprüft werden.
GummistriegelHundezahnbürsteKrallenzangeOhrenreiniger für HundeWeiche Bürste

Ernährung & Kalorien

Die Tiroler Bracke benötigt eine ausgewogene, hochwertige Ernährung passend zu Alter, Gewicht und Aktivität. Als ausdauernder Laufhund kann ihr Energiebedarf je nach Bewegungsumfang deutlich schwanken. Die Futtermenge sollte an Trainings- und Ruhetage angepasst und das Körpergewicht regelmäßig kontrolliert werden. Eine gleichmäßige Fütterung mit klaren Portionen unterstützt den Erhalt einer guten Kondition. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
16 kgAktiv1060 kcal
16 kgInaktiv700 kcal
16 kgNormal880 kcal
20 kgAktiv1240 kcal
20 kgInaktiv820 kcal
20 kgNormal1020 kcal
24 kgAktiv1410 kcal
24 kgInaktiv930 kcal
24 kgNormal1170 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung & Sport

  • Apportieraufgaben mit kontrollierter Ausführung
  • ausgedehnte Spaziergänge in abwechslungsreichem Gelände
  • Fährtenarbeit und Nasenarbeit
  • lange Wanderungen
  • Suchspiele mit Geruchsunterscheidung

Passende Aktivitäten

CanicrossFährtenarbeitMantrailingWandern

Geschichte der Tiroler Bracke

Die Tiroler Bracke stammt aus Österreich und entwickelte sich als robuster Jagd- und Laufhund für das Gebirge. Sie wurde vor allem in Tirol zur spurlauten Jagd auf Hase und Schalenwild eingesetzt. Als Vorfahren gelten alte Bracken- und Laufhundschläge der Alpenregion. Die Rasse wurde im 19. Jahrhundert gezielter beschrieben und später kynologisch standardisiert. Heute ist sie vor allem als spezialisierter Jagdhund bekannt und außerhalb jagdlicher Kreise eher selten.

  1. In Tirol und den angrenzenden Alpenregionen werden robuste Bracken als Jagdhunde für schweres Gebirgsgelände genutzt.

  2. 1860

    Kaiser Maximilian I. soll laut Überlieferung bei der Jagd bevorzugt Bracken aus Tirol eingesetzt haben; diese Angabe wird häufig als historischer Bezug zur Rasse genannt.

  3. 1896

    Die Tiroler Bracke wird als eigenständiger Schlag näher beschrieben und züchterisch deutlicher abgegrenzt.

  4. 1908

    Ein offizieller Rassestandard für die Tiroler Bracke wird festgelegt.

  5. Die Rasse etabliert sich als österreichischer Jagdhund, wird jedoch überwiegend von Jägern gehalten und bleibt insgesamt selten.

Gesundheit

Tierarztkosten: Mittel

Die Tiroler Bracke gilt insgesamt als robuste, arbeitsfreudige Hunderasse mit meist solider Konstitution. Wie bei mittelgroßen bis großen Laufhunden können jedoch rassetypisch Gelenkbelastungen, Ohrprobleme bei hängenden Ohren sowie einzelne augenbezogene oder allgemeine orthopädische Risiken vorkommen. Bei aktiver Haltung, angepasster Fütterung und regelmäßigen tierärztlichen Kontrollen zeigt die Rasse häufig ein stabiles Gesundheitsbild.

Bei guter Haltung und Vorsorge liegt die Lebenserwartung meist im mittleren bis guten Bereich für einen mittelgroßen Jagdhund. Entscheidend sind Gewichtskontrolle, gelenkschonende Bewegung im Wachstum sowie Aufmerksamkeit für Ohren, Augen und Bewegungsapparat.

Hüftgelenksdysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Wie bei verschiedenen mittelgroßen bis großen Hunderassen kann ein erhöhtes Risiko für Fehlentwicklungen der Hüftgelenke bestehen. Auffällig werden können eingeschränkte Bewegungsfreude, steifer Gang oder Belastungsempfindlichkeit.

Prävention: Im Wachstum auf gleichmäßige Belastung achten, Übergewicht vermeiden, bedarfsgerecht füttern und bei Zuchttieren auf orthopädische Untersuchungen achten.

Ellbogendysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei aktiven Jagd- und Laufhunden können auch die Ellbogengelenke rassetypisch belastet sein. Mögliche Hinweise sind Lahmheit nach Belastung oder ein veränderter Bewegungsablauf.

Prävention: Wachstumsphase gelenkschonend gestalten, auf ausgewogene Ernährung achten und übermäßige Sprung- oder Dauerbelastung bei jungen Hunden begrenzen.

Ohrenentzündungen

MittelGenetisches Risiko: Nein

Durch hängende Ohren und den Einsatz im Gelände kann ein erhöhtes Risiko für Reizungen oder Entzündungen des äußeren Ohres bestehen. Wiederkehrende Verschmutzung und Feuchtigkeit können dies begünstigen.

Prävention: Ohren regelmäßig kontrollieren, nach Nässe oder Schmutzeinwirkung sorgfältig trocknen und die Pflege mit tierärztlich geeigneten Produkten abstimmen.

Augenreizungen und Lidprobleme

NiedrigGenetisches Risiko: Nein

Bei Hunden, die viel im Unterholz und unwegsamen Gelände arbeiten, können Reizungen der Augen oder vereinzelt lidbezogene Auffälligkeiten vorkommen. Das Risiko hängt auch von Haltung und Einsatz ab.

Prävention: Augen nach Jagd, Waldaufenthalten oder starker Staubbelastung kontrollieren und Veränderungen tierärztlich abklären lassen.

Magendrehung

HochGenetisches Risiko: Nein

Bei tiefer gebauten, aktiven Hunden kann ein allgemeines Risiko für eine Magendrehung bestehen. Dieses Risiko ist nicht auf die Rasse beschränkt, wird bei sportlich gehaltenen Hunden jedoch häufig mitbedacht.

Prävention: Größere Futtermengen auf mehrere Portionen verteilen, nach dem Fressen Ruhephasen einhalten und starke Belastung direkt vor oder nach der Mahlzeit vermeiden.

  • Feuchtigkeit in den Ohren
  • Gelenkbelastung im Wachstum
  • Hitze
  • Bei starker körperlicher Aktivität auf ausreichende Regenerationszeiten sowie angepasste Fütterungszeiten achten.
  • Gewicht stabil halten, da eine gute Körperkondition den Bewegungsapparat entlasten kann.
  • Im Junghundealter auf eine orthopädisch sinnvolle Entwicklung achten und Bewegung sowie Fütterung an Wachstum und Körperbau anpassen.
  • Ohren regelmäßig kontrollieren, besonders nach jagdlicher Arbeit, Nässe oder Aufenthalten in dichtem Gelände.
  • Regelmäßige allgemeine Vorsorgeuntersuchungen einplanen, einschließlich Kontrolle von Bewegungsapparat, Ohren und Augen.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für die Tiroler Bracke kann je nach Budget ein Vollschutz oder mindestens eine OP-Versicherung sinnvoll sein.

Die Tiroler Bracke ist ein mittelgroßer bis größerer, ausdauernder Jagdhund mit hohem Bewegungsdrang. Durch das aktive Einsatzprofil und längere Belastung können Verletzungen am Bewegungsapparat, Bänder- und Gelenkprobleme sowie Unfälle im Gelände zu erhöhten Behandlungskosten führen. Zusätzlich können diagnostische Maßnahmen, Nachsorge und operative Eingriffe bei orthopädischen oder verletzungsbedingten Befunden kostenintensiv sein. Ein Vollschutz kann neben Operationen auch ambulante und diagnostische Behandlungen abdecken, während eine OP-Versicherung vor allem bei größeren Einmalkosten entlasten kann.

  • Bei aktiven Hunden können bildgebende Diagnostik, Medikamente und Nachbehandlungen zusätzlich ins Gewicht fallen.
  • Das hohe Aktivitätsniveau kann das Risiko für Verletzungen bei Bewegung, Jagd oder Freilauf erhöhen.
  • Operationen nach Unfällen oder bei Erkrankungen des Bewegungsapparats können hohe Einmalkosten auslösen.
  • Orthopädische Beschwerden an Gelenken, Bändern oder Muskeln können diagnostische und therapeutische Kosten verursachen.
  • Behandlungen von Gelenk-, Muskel- oder Bänderverletzungen mit Diagnostik und Nachsorge.
  • Kosten für bildgebende Verfahren zur Abklärung von Lahmheiten oder orthopädischen Beschwerden.
  • Unfallbedingte Operationen, etwa nach Verletzungen im Gelände oder bei intensiver Bewegung.
  • Wiederkehrende Tierarztkosten durch aktive Nutzung, etwa bei Belastungsbeschwerden oder kleineren Verletzungen.
  • Achten Sie auf die Mitversicherung von Nachsorge, Physiotherapie oder Medikamenten nach einer Operation, wenn ein Vollschutz gewählt wird.
  • Ein Tarif mit guter Erstattung für Operationen und Narkosekosten kann bei verletzungsbedingten Eingriffen sinnvoll sein.
  • Eine ausreichend hohe jährliche Leistungsgrenze kann bei mehreren Behandlungen innerhalb eines Jahres vorteilhaft sein.
  • Leistungen für Diagnostik wie Röntgen, Ultraschall oder weiterführende Bildgebung können bei orthopädischen Abklärungen hilfreich sein.
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