Der Schipperke gilt insgesamt als robuste und oft langlebige Hunderasse. Wie bei kleineren Hunderassen können jedoch bestimmte erblich beeinflusste Augen-, Stoffwechsel- und orthopädische Risiken auftreten. Eine sorgfältige Zuchtauswahl, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sowie eine angepasste Gewichtskontrolle unterstützen die allgemeine Gesundheit.
Oft gute Lebenserwartung bei regelmäßiger Vorsorge, frühzeitiger Beobachtung möglicher rassetypischer Risiken und bedarfsgerechter Haltung.
Mukopolysaccharidose Typ IIIB
HochGenetisches Risiko: JaBeim Schipperke wird ein erblich bedingtes Stoffwechselrisiko beschrieben, das in einzelnen Linien vorkommen kann. Es handelt sich um ein seltenes, aber relevantes rassetypisches Risiko.
Prävention: Zuchttiere nur nach geeigneter genetischer Abklärung einsetzen und bei auffälliger Entwicklung tierärztlich abklären lassen.
Patellaluxation
MittelGenetisches Risiko: JaWie bei mehreren kleinen Hunderassen kann ein erhöhtes Risiko für Probleme an der Kniescheibe bestehen. Die Ausprägung kann unterschiedlich sein.
Prävention: Auf gesundes Körpergewicht achten, gelenkschonende Bewegung fördern und bei Auffälligkeiten im Gangbild eine Untersuchung veranlassen.
Augenerkrankungen
MittelGenetisches Risiko: JaBeim Schipperke werden verschiedene erblich mitbeeinflusste Augenrisiken beschrieben, darunter mögliche Netzhaut- oder Linsenveränderungen.
Prävention: Regelmäßige Augenuntersuchungen, besonders in der Zucht, sowie tierärztliche Kontrolle bei Veränderungen des Sehvermögens oder der Augenoberfläche.
Hüftgelenksdysplasie
MittelGenetisches Risiko: JaAuch wenn das Risiko im Vergleich zu größeren Rassen oft geringer eingeschätzt wird, können Hüftgelenksveränderungen rassetypisch vorkommen.
Prävention: Kontrolliertes Wachstum, angemessene Bewegung und Auswahl gesundheitlich untersuchter Elterntiere unterstützen die Vorsorge.
Zahnerkrankungen
MittelGenetisches Risiko: NeinKleinere Hunderassen können zu Zahnstein, Entzündungen im Maulbereich und damit verbundenem Pflegebedarf neigen.
Prävention: Regelmäßige Zahnpflege, geeignete Kauartikel und tierärztliche Zahnkontrollen einplanen.
Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.