Hund im Rasseprofil

Hubertushund

Der Hubertushund, international meist als Bloodhound bekannt, ist ein großer Laufhund mit außergewöhnlich feinem Geruchssinn. Die Rasse ist vor allem für ihre ruhige Art, Ausdauer und hervorragende Nasenarbeit bekannt.

AnhänglichAusdauerndFreundlichJagdlich motiviertSelbstständigSpürsicher
Ein älterer Hubertushund liegt entspannt auf einem gemütlichen Sofa, während sein Besitzer ihn liebevoll streichelt.
Ein entspannter Hubertushund auf dem Sofa, umgeben von einem warmen und einladenden Zuhause.

Kurz einordnen

Tierart

Hund

Größe

Gross

Lebenserwartung

10-12 Jahre

Steckbrief

Herkunftsland

Belgien

Größe

Gross

Schulterhöhe

58-69 cm

Gewicht

36-50 kg

Lebenserwartung

10-12 Jahre

Felltypen

Kurz, Glatt, Dicht

Farben

Schwarz loh, Leberfarben loh, Rot

FCI-Gruppe

Gruppe 6

FCI-Standard

Nr. 84

Seltenheitsgrad

Selten

Bilder von Hubertushund

Ein Hubertushund Hund sitzt auf der Rückbank eines Autos angeschnallt und genießt das Sonnenlicht.
Ein verantwortungsbewusster Hundebesitzer sorgt dafür, dass sein Hubertushund sicher im Auto angeschnallt ist.
Ein Hubertushund sitzt ruhig neben seinem Besitzer im hellen Wartezimmer einer modernen Tierarztpraxis.
Ein ruhiger Moment vor der Untersuchung: Der Hund wartet gemeinsam mit seinem Besitzer in einer modernen Tierarztpraxis.
Ein ruhiger Hubertushund wird von einer freundlichen Tierärztin in einer modernen Praxis mit einem Stethoskop untersucht.
Eine Tierärztin führt eine behutsame Untersuchung eines Hubertushundes in einer hellen und sauberen Tierarztpraxis durch.

Charakter

Der Hubertushund ist ein ausdauernder, spürsicherer und meist freundlich auftretender Lauf- und Jagdhund mit starkem Naseneinsatz. Im Alltag zeigt er sich oft ruhig und anhänglich, draußen jedoch sehr arbeitsfreudig und zielorientiert. Seine jagdliche Veranlagung prägt Charakter, Auslastung und Erziehung deutlich.

AnhänglichAusdauerndFreundlichJagdlich motiviertSelbstständigSpürsicher
Verspieltheit3/5
Wachsamkeit3/5
Trainierbarkeit3/5
Kinderfreundlichkeit4/5
Bellfreude3/5
Energielevel4/5
Sozialverhalten Hunde4/5

Erziehbarkeit

Der Hubertushund ist grundsätzlich lernfähig, arbeitet aber oft selbstständig und folgt seiner Nase sehr konsequent. Die Erziehung gelingt meist besser über ruhige Konsequenz, klare Regeln und motivierende Arbeit als über Härte. Für gute Alltagssicherheit sind Geduld, Wiederholungen und jagdlich angepasste Beschäftigung wichtig.

Wachtrieb

Ein gewisser Wachsinn kann vorhanden sein, meist steht jedoch nicht Schutz oder Wacharbeit im Vordergrund. Er meldet mitunter Auffälligkeiten, ist aber typischerweise kein ausgeprägter Schutzhund.

Jagdtrieb

Der Jagdtrieb ist in der Regel deutlich ausgeprägt. Spur und Fährtenreize, Wildgeruch und Bewegung können den Hund stark motivieren. Freilauf ist deshalb oft nur in gut gesicherten oder sehr kontrollierten Situationen realistisch.

Alleinbleiben

Alleinbleiben sollte behutsam aufgebaut werden. Viele Hubertushunde binden sich eng an ihre Bezugspersonen und sind bei Unterforderung oder zu langen Alleinzeiten nicht immer entspannt. Kurze, sauber trainierte Zeiträume sind eher realistisch als langes tägliches Alleinsein.

Als klassisch jagdlich geprägter Hund braucht der Hubertushund viel Nasenarbeit, Bewegung und eine verlässliche Führung. Eine reine Haltung als gemütlicher Sofahund passt in der Regel nicht zu seinen Anlagen. Freundlichkeit gegenüber Menschen ist möglich, dennoch sollten Sozialisation, Rückruftraining und kontrollierter Umgang mit Wildreizen früh aufgebaut werden.

Alltag & Haltung

Familie

Mit passender Auslastung, früher Erziehung und realistischen Erwartungen kann der Hubertushund in manchen Haushalten ein freundlicher Familienhund sein. Gut geeignet ist er eher für aktive Familien, die seinen Jagdtrieb managen und viel Zeit für Bewegung sowie Nasenarbeit einplanen. Für sehr trubelige oder unerfahrene Haushalte ist er nicht automatisch die einfachste Wahl.

Wohnung

Nein

Anfänger

Nur eingeschränkt geeignet. Anfänger können mit dieser Rasse schnell an Grenzen stoßen, wenn jagdliches Verhalten, Rückruf und Auslastung unterschätzt werden. Mit fachlicher Begleitung, viel Lernbereitschaft und ausreichend Zeit kann es gelingen, leicht ist die Haltung in der Regel aber nicht.

Bewegungsbedarf

Der Bewegungsbedarf ist hoch. Neben Spaziergängen braucht der Hubertushund vor allem sinnvolle Nasenarbeit, Fährtenarbeit oder andere Aufgaben, die seine natürlichen Anlagen ansprechen. Reine körperliche Bewegung ohne geistige Beschäftigung reicht häufig nicht aus.

Hitzeverträglichkeit

Mäßig. Bei warmem Wetter sollte körperliche Arbeit reduziert und auf die kühleren Tageszeiten verlegt werden. Längere Such oder Laufarbeit in starker Hitze ist meist ungünstig.

Kälteverträglichkeit

Gut bis mäßig gut. Viele Vertreter sind für Bewegung im Freien robust genug, dennoch hängen Kälteempfinden und Belastbarkeit auch von Kondition, Alter und Haltungsbedingungen ab.

Reisetauglichkeit

Bei früher Gewöhnung oft ordentlich, sofern Transport, Ruhephasen und Bewegung gut organisiert sind. Für lange, passive Reisen ohne Auslastung ist die Rasse meist weniger ideal.

  • Begleithund
  • Familienhund
  • Jagdhund

Sozialverhalten

Menschen

Gegenüber Menschen oft freundlich, sanft und aufgeschlossen, teilweise anfangs etwas reserviert. Eine gute Sozialisation unterstützt einen sicheren und gelassenen Umgang mit Besuch und Alltagssituationen.

Kinder

Mit rücksichtsvollen Kindern häufig gut verträglich, vor allem wenn der Hund ausreichend ausgelastet ist und Rückzugsmöglichkeiten hat. Dennoch sollten Kontakte immer begleitet werden, da Größe, Energie und Eigenständigkeit im Spiel unterschätzt werden können.

Andere Hunde

Mit anderen Hunden oft sozial und im Vergleich zu manch anderen Jagdhunden recht verträglich, besonders bei früher Gewöhnung. Im Einzelfall spielen Temperament, Geschlecht und Führung jedoch eine wichtige Rolle.

Pflege

Pflegeart

Kurzes bis mittellanges, dichtes Fell

Pflegeintervall

2-3x pro Woche bürsten, im Fellwechsel häufiger

Fellpflege

Mittel

Haaren

Mittel bis stark

Sabbern

Gering

Pflegeaufwand

Mittel

  • Fell gründlich ausbürsten
  • Krallen bei Bedarf kürzen
  • Ohren regelmäßig kontrollieren und sauber halten
  • Pfoten nach Ausflügen auf Schmutz und kleine Verletzungen prüfen
  • Während des Fellwechsels lose Unterwolle entfernen
  • Zähne regelmäßig pflegen
  • Baden nur bei Bedarf, damit die natürliche Schutzschicht von Haut und Fell erhalten bleibt.
  • Bei viel Bewegung auf unterschiedlichem Untergrund nutzen sich die Krallen oft natürlich ab, sollten aber trotzdem kontrolliert werden.
  • Die Hängeohren sollten regelmäßig überprüft werden, da sich Feuchtigkeit und Schmutz leichter sammeln können.
  • Nach jagdlichen Einsätzen oder Spaziergängen im Wald Fell auf Kletten, Zecken und kleine Verletzungen kontrollieren.
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Ernährung & Kalorien

Eine ausgewogene, hochwertige Ernährung sollte dem Körpergewicht, Alter und Aktivitätsniveau angepasst sein. Als ausdauernder Jagd- und Laufhund profitiert der Hubertushund meist von gut verdaulichem Futter mit angemessenem Protein- und Fettgehalt. Die Tagesration sollte auf mindestens zwei Mahlzeiten verteilt werden. Leckerlis sollten in die Gesamtfuttermenge eingerechnet werden. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
36 kgAktiv1650 kcal
36 kgInaktiv1050 kcal
36 kgNormal1350 kcal
45 kgAktiv1950 kcal
45 kgInaktiv1250 kcal
45 kgNormal1600 kcal
54 kgAktiv2250 kcal
54 kgInaktiv1450 kcal
54 kgNormal1850 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung & Sport

  • Gehorsamkeitsübungen mit ruhiger, konsequenter Führung
  • Intelligenzspiele mit Geruchsunterscheidung
  • Lange, ausdauernde Spaziergänge
  • Nasenspiele und Fährtenarbeit
  • Suchaufgaben im Gelände

Passende Aktivitäten

FährtenarbeitLongierenMantrailingTreibball

Geschichte des Hubertushundes

Der Hubertushund zählt zu den alten europäischen Laufhunden. Seine Wurzeln werden mit der Zucht in den Ardennen und mit den Hunden des Klosters des heiligen Hubertus in Verbindung gebracht. Von dort entwickelte sich ein Typ schwerer Spürhunde, der wegen seiner außergewöhnlichen Nasenleistung geschätzt wurde.

Im Lauf der Zeit verbreitete sich die Rasse auch außerhalb des heutigen Belgien, insbesondere nach Großbritannien, wo sie unter dem Namen Bloodhound bekannt wurde. Dort wurde sie gezielt für die Nachsuche und Fährtenarbeit weitergeführt.

Heute ist der Hubertushund vor allem als Spezialist für Nasenarbeit bekannt. Er wird seltener als klassischer Familienhund gehalten, findet aber weiterhin Einsatz bei Fährtenarbeit, Rettungsarbeit und in der jagdlichen Nachsuche.

  1. Frühe Vorläufer der Rasse werden mit den Hunden des Klosters des heiligen Hubertus in den Ardennen verbunden.

  2. Der Rassetyp verbreitet sich nach Großbritannien und wird dort als Bloodhound weiterentwickelt und bekannt.

  3. 1955

    Die FCI erkennt den Hubertushund unter belgischer Patronanz offiziell an.

  4. Die Rasse etabliert sich vor allem als Spezialist für Fährtenarbeit, Nachsuche und behördliche Sucharbeit.

Gesundheit

Tierarztkosten: Mittel

Der Hubertushund gilt insgesamt als robuste, leistungsfähige Hunderasse mit guter Belastbarkeit. Im rassetypischen Kontext können jedoch Risiken für Gelenke, Ohren und einzelne augenbezogene Probleme relevant sein. Durch Körpergröße, Aktivitätsniveau und tiefe Lefzen kann zudem eine regelmäßige Beobachtung von Bewegungsapparat und Hautfalten sinnvoll sein.

Die Lebenserwartung liegt häufig im mittleren Bereich großer bis sehr großer Hunderassen. Eine angepasste Bewegung, Gewichtskontrolle und regelmäßige Vorsorge können sich günstig auf die gesundheitliche Entwicklung im Alter auswirken.

Hüftgelenksdysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei großen Hunderassen kann ein erhöhtes Risiko für eine nicht optimale Entwicklung des Hüftgelenks bestehen. Dies kann sich auf Bewegungsfreude und Belastbarkeit auswirken.

Prävention: Auf moderates Wachstum achten, Übergewicht vermeiden, gelenkschonende Bewegung fördern und bei der Zucht auf ausgewertete Elterntiere achten.

Ellbogendysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Im Bereich der Vorderläufe können bei großen, schweren Hunden entwicklungsbedingte Gelenkveränderungen vorkommen. Diese können sich in Steifheit oder eingeschränkter Belastbarkeit zeigen.

Prävention: Wachstumsphase ausgewogen begleiten, starke Überlastung bei jungen Hunden begrenzen, Gewicht im passenden Bereich halten und Zuchtlinien sorgfältig auswählen.

Ohrentzündungen

MittelGenetisches Risiko: Nein

Lange, hängende Ohren können ein feuchtes Milieu begünstigen. Dadurch kann die Anfälligkeit für Reizungen oder Entzündungen des Gehörgangs erhöht sein.

Prävention: Ohren regelmäßig kontrollieren, nach Nässe gut trocknen, Verschmutzungen frühzeitig beachten und die Ohrenpflege mit tierärztlicher Anleitung abstimmen.

Ektropium oder Entropium

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei Hunden mit ausgeprägter Lidform können Fehlstellungen der Augenlider vorkommen. Diese können zu Reizungen, Tränenfluss oder erhöhter Empfindlichkeit der Augen führen.

Prävention: Augen regelmäßig kontrollieren, Reizungen früh abklären lassen und bei der Zucht auf unauffällige Lidstellung achten.

Magendrehung

HochGenetisches Risiko: Nein

Bei großen, tiefbrüstigen Hunden wird ein erhöhtes Risiko für eine Magendrehung diskutiert. Eine angepasste Fütterungsroutine kann im Alltag unterstützend sein.

Prävention: Futter auf mehrere kleinere Portionen verteilen, starke Aktivität rund um die Mahlzeiten reduzieren und Fressverhalten ruhig gestalten.

Hautfaltenreizungen

NiedrigGenetisches Risiko: Nein

Durch lose Haut und Falten im Kopfbereich können örtliche Reizungen oder Feuchtigkeitsansammlungen begünstigt werden. Regelmäßige Pflege hilft bei der Beobachtung.

Prävention: Hautfalten sauber und trocken halten, nach Feuchtigkeit kontrollieren und bei Rötungen frühzeitig pflegen lassen.

  • Augenreizung
  • Gelenkbelastung im Wachstum
  • Hitze
  • Ohren
  • Übergewicht
  • Augen und Lidstellung im Rahmen der Routinekontrollen mitbeurteilen lassen, besonders bei wiederkehrendem Tränenfluss oder Reizung.
  • Bei erwachsenen Hunden Fütterung und Aktivität so abstimmen, dass ein schlanker, gut bemuskelter Körperzustand erhalten bleibt.
  • Bei tiefbrüstigem Körperbau die Fütterungsroutine mit mehreren kleineren Mahlzeiten und Ruhephasen rund um das Fressen besprechen.
  • Ohren in kurzen Abständen kontrollieren und Pflegemaßnahmen an die tierärztliche Empfehlung anpassen.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit besonderem Blick auf Bewegungsapparat, Körpergewicht und allgemeine Kondition einplanen.
  • Während Wachstum und Junghundezeit auf gelenkschonende Bewegung, passendes Futter und eine stabile Gewichtsentwicklung achten.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für den Hubertushund kann je nach Budget ein Vollschutz oder mindestens eine OP-Versicherung sinnvoll sein.

Der Hubertushund ist ein größerer, ausdauernder Jagdhund mit hoher Aktivität. Bei solchen Hunden können orthopädische Probleme, Verletzungen im Bewegungsapparat sowie kostenintensive Behandlungen nach Unfällen oder Operationen relevant werden. Auch diagnostische Maßnahmen und Nachsorge können die Tierarztkosten spürbar erhöhen. Ein Vollschutz kann laufende Behandlungen und Diagnostik breiter abdecken, während eine OP-Versicherung vor allem bei größeren Einzelkosten entlasten kann.

  • Bei größeren Hunden fallen Narkose, Medikamente und Nachsorge im Krankheitsfall oft kostenintensiver aus.
  • Das hohe Aktivitätsniveau kann das Risiko für Verletzungen bei Bewegung, Training oder im Gelände steigern.
  • Die Größe und das Körpergewicht können das Risiko für Gelenk- und Bewegungsprobleme erhöhen.
  • Orthopädische Abklärungen, Bildgebung und mögliche Operationen können hohe Einmalkosten verursachen.
  • Gelenkprobleme wie Hüft- oder Ellenbogenbeschwerden mit Diagnostik und längerer Behandlung.
  • Kosten für Narkose, stationäre Versorgung und Nachkontrollen bei größeren chirurgischen Eingriffen.
  • Kreuzbandverletzungen oder andere orthopädische Eingriffe mit anschließender Rehabilitation.
  • Verletzungen an Pfoten, Muskeln oder Sehnen durch hohe Aktivität und Einsatz im Gelände.
  • Auf die Übernahme von Diagnostik wie Röntgen, Ultraschall oder weiterführender Bildgebung achten.
  • Ein Tarif mit guter Erstattung für Operationen, Narkose und Nachbehandlung kann sinnvoll sein.
  • Eine freie Tierarztwahl und eine ausreichend hohe jährliche Leistungsgrenze können hilfreich sein.
  • Leistungen für orthopädische Erkrankungen und Behandlungen des Bewegungsapparats prüfen.
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